Filigrane und komplexe Metallteile effizient herstellen
MIM ermöglicht die wirtschaftliche Herstellung hochkomplexer, filigraner und häufig sehr kleiner Metallbauteile mit hoher Maßgenauigkeit, guter Oberflächenqualität und definierten mechanischen Eigenschaften.
Kundennutzen: Konstrukteure profitieren von maximaler Designfreiheit, Funktionsintegration und komplexen Geometrien. Einkäufer von einbaufertigen Bauteilen, hoher Reproduzierbarkeit und wirtschaftlichen Stückkosten bei hohen Serienvolumina.
MIM steht für Metal Injection Molding, deutsch Metallpulverspritzguss. Das Verfahren kombiniert die werkstofflichen Vorteile der Pulvermetallurgie mit der geometrischen Gestaltungsfreiheit des Kunststoffspritzgusses. Dabei wird Metallpulver mit einem Binder gemischt, in ein Werkzeug eingespritzt, anschließend entbindert und gesintert.
MIM eignet sich besonders für kleine, komplexe Metallkomponenten, die mit klassischen Fertigungsverfahren nur aufwendig oder mehrteilig herstellbar wären. Durch die Integration mehrerer Funktionen in ein einziges Bauteil können Montageaufwand, Bauteilanzahl und Fertigungskosten reduziert werden.
Das Verfahren ist besonders wirtschaftlich bei hohen Stückzahlen und anspruchsvollen Geometrien.
MIM-Bauteile werden häufig in der Sicherheitstechnik, Medizintechnik, Feinmechanik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Konsumgüterindustrie sowie in hochwertigen technischen Serienprodukten eingesetzt.
Werkstoffe
Stahl- und Edelstahllegierungen. Sonderwerkstoffe nach gängigen Normen und Standards.
Stückgewichte
20 g - 450 g.
Stückzahlen
Mittlere und große Serien.
Bearbeitungseinrichtungen
Alle gängigen Verfahren, Kalibrieren, CNC und konventionelle Bearbeitungsmaschinen.
Oberflächenbehandlungen
Dünnschichtbehandeln, galvanisieren, gleitschleifen, lackieren, polieren, strahlen.







